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Schweiz: Neue Frequenzen nur im "Schulterschluss mit Nachbarländern"

Am 17. Oktober 2001 fand in Biel (Schweiz) ein Gespräch zwischen Vertretern der "Swiss CB Organisation" (SCBO) und dem schweizerischen "Bundesamt für Kommunikation" (BAKOM) statt.

Auf der Tagesordnung stand auch der Wunsch der SCBO nach "Ersatzfrequenzen" für den 900-MHz-Funk, der in der Schweiz im Jahre 2003 ausläuft. Für den Jedermannfunk sei es "lebensnotwendig", dass störungsarme, vor Überreichweiten geschützte Frequenzen benutzt werden könnten, erklärte die SCBO. Sie wies in diesem Zusammenhang auf das deutsche "Freenet" im 149-MHz-Bereich hin. Denkbar wäre auch eine Lösung im 70-cm-PMR-Bereich, etwa durch eine Freigabe externer Antennen und eine moderate Erhöhung der Sendeleistung.

Das BAKOM erklärte dazu, dass man einen nationalen Alleingang als Insellösung "vergessen" könne. Frequenzen, angelehnt an den PMR-Bereich, lägen wohl im "Bereich des Möglichen", aber auch hier gelte: Kein nationaler Alleingang.

In diesem Zusammenhang regte das BAKOM einen gemeinsamen Vorstoß der deutschsprachigen Länder an. Es wies darauf hin, dass die SCBO "doch gute Beziehungen zu dem deutschen Dachverband" habe. "Wenn Deutschland mitmachen würde, dann sähe vieles anders aus". Gleiches gelte für neue Packet-Radio-Frequenzen. Auch hier solle man den "Schulterschluss zu den Nachbarländern" suchen.

Sollte es einen Konsens mit Deutschland geben, so würde einem Gespräch auf höherer (BAKOM-)Ebene im Frühjahr 2002 nichts mehr im Wege stehen.

Das vollständige Protokoll des Treffens kann im Internet unter www.hfc.ch/Temp/261001/Bakomprotokoll.pdf als PFD-File heruntergeladen werden.

- wolf -

 

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